Chongqing Qingcheng  Agricultural Science and Technology Co.,Ltd

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Zu berücksichtigende Faktoren bei der Belüftung von Gewächshäusern

2026 06/09

Der Hauptzweck der Gewächshausbelüftung besteht darin, überschüssige Wärme und Feuchtigkeit aus dem Gewächshaus abzuleiten, die Luftzusammensetzung anzupassen, schädliche Gase zu entfernen und sicherzustellen, dass die Temperatur-, Feuchtigkeits- und Luftqualitätsbedingungen für das Pflanzenwachstum geeignet sind.
Glass Greenhouse With Shade Systems
1. Natürliche Belüftung
Glasgewächshäuser sind stark auf natürliche Belüftung angewiesen, um das Raumklima zu regulieren. Bei Glasgewächshäusern für die Großproduktion handelt es sich in der Regel um Gewächshäuser mit doppelter Neigung und mehreren Spannweiten, wobei die Belüftung durch Lüftungsfenster an den Seitenwänden und am Dachfirst erfolgt. Die gesamte Belüftungsfläche sollte nicht weniger als 15 % der Gewächshausbodenfläche betragen, idealerweise mehr als 30 %.
Bei geöffneten Firstfenstern sollten die Fensterflügel idealerweise nach oben über die Horizontale kippen und im vollständig geöffneten Zustand einen 100-Grad-Winkel zur Horizontalen bilden, um eine gute Belüftung zu erreichen. Das Lüftungsvolumen hängt von der Windgeschwindigkeit, der Windrichtung, der Lage des Lüftungsfensters, der Fläche des Lüftungsfensters und dem Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenseite des Gewächshauses ab.
Wenn die Gesamtfläche der Lüftungsfenster 27 % der Innengrundfläche beträgt und nur die Firstlüftung genutzt wird, wird selbst bei einer Außenwindgeschwindigkeit von 10 km/h die ideale Luftwechselrate von 0,75 Mal pro Minute nicht erreicht. Wenn jedoch sowohl die Dachfirstlüftungsfenster als auch die Seitenwandlüftungsfenster vollständig geöffnet sind, kann die Luftwechselrate selbst bei Windstille nahezu 0,68 Mal pro Minute erreichen und sich damit den empfohlenen 0,75 Mal pro Minute annähern.
2. Zwangsbelüftung
Während Glasgewächshäuser in erster Linie auf natürliche Belüftung zur Regulierung der Umgebung angewiesen sind, reicht die natürliche Belüftung allein bei heißem Sommerwetter, insbesondere wenn die Außentemperaturen 33 °C übersteigen, nicht aus, um den Kühlbedarf des Gewächshauses zu decken. Daher ist die Zwangsbelüftung in Kombination mit anderen Kühlmaßnahmen eine gängige Praxis in der Produktion.
Bei der Zwangsbelüftung wandeln Ventilatoren elektrische oder andere mechanische Energie in Windenergie um, wodurch der Luftstrom dazu gezwungen wird, die Luft im Gewächshaus auszutauschen und einen Kühleffekt zu erzielen. Die theoretische Kühlgrenze der Zwangsbelüftung liegt dann, wenn die Innenlufttemperatur der Außenlufttemperatur entspricht.
Denn zu diesem Zeitpunkt ist der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenseite des Gewächshauses Null und das Belüftungsvolumen unendlich, was in der Praxis unmöglich ist. Aufgrund der mechanischen Ausrüstung und der Pflanzenphysiologie beträgt die Belüftungsintensität eines typischen Gewächshauses 0,75 bis 1,5 Mal pro Minute, wodurch der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenseite des Gewächshauses auf 5 °C genau kontrolliert werden kann.