Im Winter sollte das Gewächshaus im Allgemeinen gegen Mittag bewässert werden, da dann die Temperatur höher ist und die Nebenwirkungen geringer sind. Verwenden Sie zum Gießen nach Möglichkeit Brunnenwasser, um Temperaturschwankungen zu minimieren und den Pflanzen eine schnellere Anpassung zu ermöglichen.

Die Bewässerung sollte flexibel sein. Hier sind drei Grundprinzipien: An sonnigen Tagen angemessen gießen, an bewölkten Tagen weniger oder gar nicht gießen und an windigen oder schneereichen Tagen niemals gießen. Das Befolgen dieser Grundsätze wird im Allgemeinen Probleme verhindern.
Dies liegt daran, dass Gewächshäuser an sonnigen Tagen aufgrund der hohen Temperaturen und der schnellen Verdunstung anfällig für Dürre sind. Wenn das Wetter von sonnig zu bewölkt wechselt, sinkt die Temperatur und die Verdunstung nimmt ab. Daher sollte die Wassermenge reduziert und die Intervalle verlängert werden.
Im kommerziellen Gewächshaus gibt es in verschiedenen Teilen erhebliche Temperaturunterschiede, daher sollte die Wassermenge variieren.
Im südlichen Teil des Gewächshauses und in der Nähe von Wärmequellen wie Öfen ist die Temperatur höher und die Verdunstung stärker, daher sollte die Wassermenge entsprechend erhöht werden.
An der Ost-, West- und Nordseite des Gewächshauses ist die Temperatur relativ niedriger und die Tageslichtstunden kürzer, daher sollte die Wassermenge entsprechend reduziert werden.
